Entwicklung des Strompreises im August 2016 und Ausblick

Die bereits bei der Entwicklung des Rohölpreises aufgezeigten Unsicherheiten spiegeln sich auch in den Strompreisnotierungen wieder.

Ankündigungen der Opec, Ende September bei Gesprächen in Algerien Ölförderbegrenzungen beschließen zu wollen, führten auf dem Strommarkt zu kurzzeitigen Verwirrungen, verblassten aber bald wieder aufgrund der fehlenden Ernsthaftigkeit der Einigungsaussichten.

Zusätzlich beeinflussen unsichere Wetterprognosen aufgrund des hohen Anteils an Wind- und Solarkraftwerken die Strompreisnotierungen am Spotmarkt und am Terminmarkt für kurzfristige Liefererfüllungen.

Der Terminmarkt für langfristige Liefererfüllungen folgt diesen Ausschlägen mit zeitlichem Verzug. Nach den diesjährigen Höchstständen vom Juni 2016 bei 28,14 EUR/MWh verharrte der Cal-17-Kontrakt Base zum 31.08.2016 bei 26,10 EUR/MWh.

Die hohen Photovoltaik- und Windkrafteinspeisungen im August 2016 verbunden mit den unsicheren wirtschaftlichen Aussichten führten zu einem Absinken der Strompreise.

Die Strompreisentwicklung orientiert sich aktuell wieder sehr stark an den Wetterverhältnissen, der Dax-, der Rohöl- und der Kohlepreis-Entwicklung, weshalb eher mit nachgebenden aber sehr volatilen Strompreisnotierungen in der nächsten Zeit zu rechnen ist.

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Stefan Zumpe

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